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16 Apr
2018

Mehr Sicherheit beim Interneteinkauf

Das Internet als Einkaufsquelle boomt. Solange es sich um Online-Käufe von Bedarfsgegenständen wie Küchenartikel, Spielzeug und Kleidung handelt ist dies (Ausnahmen bestätigen die Regel) unkritisch. Aber auch Nahrungsergänzungsmittel, die rechtlich zur Gruppe der Lebensmittel gehören, werden zunehmend über das Internet vertrieben und gekauft. Auch Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine, Enzyme, Aminosäuren und Probiotika sind unkompliziert erhältlich.Doch gerade solche speziellen Präparate sind nicht immer gesundheitlich unbedenklich. 

Nahrungsergänzungsmittel aus dem Ausland können gegebenenfalls in Deutschland als Arzneimittel angesehen werden (Food Monitor). Ein Import wäre demnach verboten – Ihnen als Besteller kann in solchen Fällen sogar eine Anzeige drohen. Vorsicht ist auch geboten bei schnellen und unrealistischen Erfolgsversprechen. Empfehlungen und „Erfahrungsberichte“ in Diskussionsforen und Chatrooms können auch getarnte Werbung sein, etwa zu nicht zulässigen gesundheitsbezogenen Angaben. Gerade für Krebspatientinnen werden eine Vielzahl von Präparaten mit fraglicher Wirksamkeit angeboten. Deshalb: Vorsicht beim Interneteinkauf! Selbst wenn Sie sich vorab fachkundig beraten lassen, ist unsicher ob das Präparat hält, was es verspricht.

Besser ist die Informationssituation beim Lebensmitteleinkauf. Um die Recherche nach gesundheitsgefährdenden Lebensmitteln im Onlinehandel effizienter zu gestalten, wurde im Juli 2013 die von den Bundesländern finanzierte Zentralstelle G@ZIELT eingerichtet. Die Zentralstelle hat ihren Sitz beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Berlin und führt im Auftrag der Bundesländer vorbereitende Tätigkeiten für die zuständigen Lebensmittelüberwachungsbehörden vor Ort durch.

G@ZIELT durchsucht das Internet schwerpunktmäßig nach:

•Angeboten risikobehafteter Lebensmittel, die die Verbraucher eventuell gesundheitlich schädigen oder täuschen können und

•nicht registrierten Lebensmittelunternehmen

Die Ergebnisse der Recherchen werden an die zuständigen Überwachungsbehörden der Bundesländer bzw. der anderen EU-Mitgliedstaaten oder an Drittländer weitergegeben, damit diese im Rahmen ihrer Zuständigkeit weitere erforderliche Maßnahmen ergreifen können, zum Beispiel das betreffende Angebot im Internet löschen zu lassen oder die Registrierungspflicht durchzusetzen.

 

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